Imaginaerum Update
27.03.2012
Hi Leute, ich bin Petri Alanko. Seit Juli 2011 arbeite ich nun schon am Soundtrack für den Imaginaerum Film, basierend auf den Mehrspur-Aufnahmen der Original-Lieder von Tuomas (und Marco). Ich fürchte, meine Ausführungen werden sich vielleicht etwas in technischen Details verlieren, aber ich versuche es so einfach wie möglich zu halten.
Eine kurzer Rückblick: Ich habe Stobe Harju während meiner Arbeit an Remedy Entertainments "Alan Wake" Xbox-Spiel kennengelernt, für das ich den Soundtrack komponiert habe. Wir hatten eine kurze, aber enge Zusammenarbeit für die filmischen Zwischensequenzen des Spiels. Ich glaube, er hat es wirklich genossen, mich zum weinen zu bringen. Jede seiner visuellen Arbeiten hat mich so bewegt. Scheinbar hat er mich nicht allzu sehr gehasst, denn hier bin ich wieder - und es war ein wahnsinniger Ritt! Besser als jedes Fahrgeschäft auf einem Jahrmarkt, man fühlt den Wind im Gesicht und es kann einfach nicht mehr besser werden. Dann gibt es diese kurzen Momente in denen man denkt "wie zur Hölle soll ich aus diesem 16 Bar Riff ein neunminütiges Monster erzeugen?", ein Gedanke der mich gefühlt eine Woche lang um den Schlaf gebracht hat. Oh, der Schmerz! Und wie einfach und elegant die Lösung letztendlich war! Viele Dinge haben einfach "geklickt", weshalb ich diesen Job richtig genießen kann, und der ungewöhnlichste ist er ohnehin. Was ich mache ist eine Leidenschaft, kein einfacher Beruf. Ich verdiene zwar meinen Lebensunterhalt damit, aber ohne diesen Funken, der alles entzündet, wäre dieses Leben Mist.
In der Tat gibt es in diesem Projekt viele Funken. Lasst mich erklären.
Es ist keine einfache Aufgabe, ein Album voller Orchester, Keyboard, Bass, Gitarren, Uilleann Pipes, Perkussion und Gesang in ein Chaos aus Trauer, Elend, Freude, Sehnsucht und Wunder zu verwandeln. Es ist eine Mischung aus Analyse und Bauchgefühl. Während der Vorproduktionsphase habe ich sehr viel "blinking" eingesetzt (schnelle Entscheidungsfindung, ein Ausdruck von Malcolm Gladwell): Ich habe jede einzelne Spur von jedem Lied in der Pro Tools-Session des Imaginaerum Albums angehört, und alle "OK" Schnipsel ausgeschnitten und grün markiert. Wenn ein bestimmter Bereich von weiterer Bearbeitung profitieren würde, habe ich ihn gelb oder orange markiert. Gelb bedeutete einfach "umstimmen", Orange stand für "komplett umkrempeln, egal was kommt". Umstimmen bedeutete meistens, dass ich Pitches umher geworfen habe, bis das Original Sample nicht mehr zu erkennen war. Die Entscheidungen mussten presto prestissimo gefällt werden, denn je mehr ich über etwas nachgedacht habe, desto schneller verschwand die ursprüngliche Idee.
Ich erinnere mich noch besonders gut an einen bestimmten Tag zu Anfang der Produktion. Ich hatte den ganzen Tag mit nur einem Lied verbracht, dabei 7-8 Espressi getrunken, bis am Ende auch die letzte Spur in Grau ("no-go"), Grün, Gelb und Orange zerlegt war. Die Seite erschien mir etwas unübersichtlich, daher habe ich nur die farbigen Bereiche ausgewählt... An der Stelle habe ich mir ein bisschen in die Hosen gekackt: Es waren -und ich habe das gerade nochmal überprüft- 1073 winzige Bereiche aus ihren Originalspuren herausgetrennt. Für nur ein einziges Lied. Multipliziert das mit der Anzahl der Lieder auf dem Album und man kommt in der Größenordnung von 12773 an. Diese Zahl erscheint zumindest, wenn ich meinen "Imaginaerum raw material" Ordner anwähle und Apfel+I drücke. Dieser Ordner ist übrigens 7.94 GB groß, das ist eine ganze Menge Rohmaterial. Nach einer Woche Auszeit bin ich noch ein zweites mal durch das Material gegangen und zu meiner Überraschung musste ich nicht mehr viel ändern.
Einige dieser Schnipsel wurden in Keymaps umgewandelt, dann in Instrumente, und Instrumente wurden zu Multi-Instrumenten kombiniert. Schritt für Schritt habe ich mir eine Art virtuelles Nightwish erstellt! Naja, nicht wirklich, es waren ja nur einzelne Sounds und keine Performances im eigentlichen Sinne. Ich habe einige im Tempo justierbare Gitarre/Bass Instrumente erstellt und konnte Nightwish Riffs mit nur einer Taste spielen und dabei die Tonhöhen variieren. Aber diese Instrumente wurden nur unter den Orchester-Spuren eingesetzt um ihnen zusätzlichen "Wumms" zu geben, sie sind an KEINER Stelle des Soundtracks solo zu hören. Was laut ist und nach Gitarre oder Bass klingt, kommt von Emppu und Marco, Punkt. Ich habe etwas ganz ähnliches mit Jukkas Schlagzeug gemacht, aber diesmal habe ich es durch verschiedene Resonatoren und Filter geschickt. Oftmals habe ich nur die Tom-Tom Spuren verwendet, habe den Rythmus seines Spiels übernommen und damit die Pitches für die Resonatoren gesteuert. Das Ergebnis klingt wie ein riesiges perkussives Bass-Instrument, das man gehört haben muss, um es zu glauben... Außerdem wurde ein Teil des Gesangs in Chöre oder wahnsinnigen Sprechchor verwandelt. Marcos finsteres "down down, deeper down" in Ghost River gibt dem Wort "gruselig" eine neue Bedeutung nach meiner Behandlung. Das wollt ihr nicht nachts hören, glaubt mir. So ging es jedenfalls meinem Nachbarn, der 20 Meter entfernt gewohnt hat. Gewohnt hat. Er ist umgezogen. Marcos Gesang wird übrigens auf einem dunklen grauen Feld zu hören sein... Ich habe auch kommerzielle Bibliotheken verwendet, aber ich wollte mich immer primär auf meine Imaginaerum Festplatte verlassen.
(Am Rande sei noch erwähnt, dass ich zu jedem Zeitpunkt beeindruckt war, dass jedes einzelne Lied immer noch ganz klar nach Nightwish klingt, dank der starken Persönlichkeit im Spiel der Band. Man kann wahre Leidenschaft nicht weg filtern. Punkt.)
Es ist vermutlich unnötig zu erwähnen, dass die Anzahl der Spuren pro Lied ziemlich schnell zu einem Albtraum wurden. Ich war nie ein Fan von diesem "Lass uns einfach diesen hippen Casio-Scheiß nehmen und drüber singen" Ansatz, und Nightwish sind es noch weniger. Aber heilige Scheiße und eintausend Klo-Häuschen nochmal... "Last Ride Of The Day" alleine hatte am Ende 327 Spuren, von denen ungefähr 100 von der Band stammen und der Rest war nötig um die Handlung der Szenen zu untermalen. In manchen Zeiten hatte ich zwei weitere Computer mit Vienna Ensemble Pro 5 (ein Programm zur Vernetzung von virtuellen Instrumenten, kein Orchester-Plugin) als Slaves mit meinem Computer verbunden. Ja, der Meister hatte zwei Sklaven - hmmm... Ich wünschte ich hätte auch Assistenten gehabt.
Ich weiß, manche von euch werden sich denken "Warum der ganze Stress? Warum muss dieser vorlaute Lümmel alles zerstören, was wir lieben?". Nun, Filmsoundtracks sind eine ganz andere Baustelle. Es geht hier nicht um einen Egotrip oder darum, dass ich die Originalmusik hasse (ich *liebe* sie im Übrigen, ich bin auch ein Fan wie ihr. "Hallo, mein Name ist Petri und ich bin ein Nightwish-Fan"). Es geht darum, die Bilder und die Geschichte zu untermalen und hervorzuheben. Die Essenz aufzugreifen und Gefühle auf den Bildern zu erzeugen. Ein weiser Mann (es war wohl mein Klavierlehrer) hat mal gesagt, dass Filmmusik die Werkzeuge bietet um "unsere Träume zu zerlegen und sie in Trost und Ermutigung umzuwandeln". Es gibt zwei (eigentlich drei) Lieder, die unverändert geblieben sind: Slow, Love, Slow und Scaretale. Das dritte ist I Want My Tears Back, mehr oder weniger.
Eins nach dem anderen haben sich die Lieder vom Imaginaerum Album in einen Soundtrack verwandelt. Es war nicht leicht - und hey, es sollte auch nicht leicht sein; im kreativen Bereich ist Bequemlichkeit für Idioten und Neun-bis-Fünf Leute. Man muss sich auf sein Bauchgefühl verlassen können, es bringt auch nichts, sich aus Prinzip für den schweren Weg zu entscheiden. Manche Dinge sind fast wie von selbst gegangen, andere haben etwas länger gebraucht. Es war eine verdammt gute Fahrt bisher, und es liegen noch einige Kurven vor mir - aber ich kann bereits die Zielgerade dieser Achterbahn sehen. Ich sehe euch schon in der Schlange, in freudiger Erwartung, endlich einsteigen zu dürfen. Ich bin begeistert, einen kleinen Teil zu eurem Erlebnis beigetragen zu haben.
Es gab ein paar Momente, in denen ich mir eine Schrotflinte in meinem Studio gewünscht hätte, aber nur ein paar wenige. Viel öfter habe ich die Windmaschine vermisst. Oder die Monitorboxen auf dem Boden, auf die ich meinen Fuß stellen kann. Oder den Nebel. Eine PA mit mehreren Kilowatt. Ein Publikum von >20000 Menschen... Heh, die Zeit des Luftgitarre spielens in diesem Studio hat in den letzten Monaten absurde Ausmaße angenommen. Das Endergebnis wird magisch sein, und habt keine Angst: Ich kann noch nichts verraten, aber die Original-Lieder und Themen sind sehr präsent. Ich mische und schneide gerade den vierten Akt (von fünf) und ich kann es kaum erwarten, das alles endlich auf der großen Leinwand zu sehen.
Es ist eine Ehre, bei der Verwirklichung dieses Traums mitwirken zu dürfen und ich kann meinen Dank und meinen Stolz gar nicht angemessen ausdrücken. Manchmal sind Worte einfach nicht genug. Ich hoffe, dass der Soundtrack bessere Worte findet als ich.
"My god, it's full of sparks!"
-Petri
Eine kurzer Rückblick: Ich habe Stobe Harju während meiner Arbeit an Remedy Entertainments "Alan Wake" Xbox-Spiel kennengelernt, für das ich den Soundtrack komponiert habe. Wir hatten eine kurze, aber enge Zusammenarbeit für die filmischen Zwischensequenzen des Spiels. Ich glaube, er hat es wirklich genossen, mich zum weinen zu bringen. Jede seiner visuellen Arbeiten hat mich so bewegt. Scheinbar hat er mich nicht allzu sehr gehasst, denn hier bin ich wieder - und es war ein wahnsinniger Ritt! Besser als jedes Fahrgeschäft auf einem Jahrmarkt, man fühlt den Wind im Gesicht und es kann einfach nicht mehr besser werden. Dann gibt es diese kurzen Momente in denen man denkt "wie zur Hölle soll ich aus diesem 16 Bar Riff ein neunminütiges Monster erzeugen?", ein Gedanke der mich gefühlt eine Woche lang um den Schlaf gebracht hat. Oh, der Schmerz! Und wie einfach und elegant die Lösung letztendlich war! Viele Dinge haben einfach "geklickt", weshalb ich diesen Job richtig genießen kann, und der ungewöhnlichste ist er ohnehin. Was ich mache ist eine Leidenschaft, kein einfacher Beruf. Ich verdiene zwar meinen Lebensunterhalt damit, aber ohne diesen Funken, der alles entzündet, wäre dieses Leben Mist.
In der Tat gibt es in diesem Projekt viele Funken. Lasst mich erklären.
Es ist keine einfache Aufgabe, ein Album voller Orchester, Keyboard, Bass, Gitarren, Uilleann Pipes, Perkussion und Gesang in ein Chaos aus Trauer, Elend, Freude, Sehnsucht und Wunder zu verwandeln. Es ist eine Mischung aus Analyse und Bauchgefühl. Während der Vorproduktionsphase habe ich sehr viel "blinking" eingesetzt (schnelle Entscheidungsfindung, ein Ausdruck von Malcolm Gladwell): Ich habe jede einzelne Spur von jedem Lied in der Pro Tools-Session des Imaginaerum Albums angehört, und alle "OK" Schnipsel ausgeschnitten und grün markiert. Wenn ein bestimmter Bereich von weiterer Bearbeitung profitieren würde, habe ich ihn gelb oder orange markiert. Gelb bedeutete einfach "umstimmen", Orange stand für "komplett umkrempeln, egal was kommt". Umstimmen bedeutete meistens, dass ich Pitches umher geworfen habe, bis das Original Sample nicht mehr zu erkennen war. Die Entscheidungen mussten presto prestissimo gefällt werden, denn je mehr ich über etwas nachgedacht habe, desto schneller verschwand die ursprüngliche Idee.
Ich erinnere mich noch besonders gut an einen bestimmten Tag zu Anfang der Produktion. Ich hatte den ganzen Tag mit nur einem Lied verbracht, dabei 7-8 Espressi getrunken, bis am Ende auch die letzte Spur in Grau ("no-go"), Grün, Gelb und Orange zerlegt war. Die Seite erschien mir etwas unübersichtlich, daher habe ich nur die farbigen Bereiche ausgewählt... An der Stelle habe ich mir ein bisschen in die Hosen gekackt: Es waren -und ich habe das gerade nochmal überprüft- 1073 winzige Bereiche aus ihren Originalspuren herausgetrennt. Für nur ein einziges Lied. Multipliziert das mit der Anzahl der Lieder auf dem Album und man kommt in der Größenordnung von 12773 an. Diese Zahl erscheint zumindest, wenn ich meinen "Imaginaerum raw material" Ordner anwähle und Apfel+I drücke. Dieser Ordner ist übrigens 7.94 GB groß, das ist eine ganze Menge Rohmaterial. Nach einer Woche Auszeit bin ich noch ein zweites mal durch das Material gegangen und zu meiner Überraschung musste ich nicht mehr viel ändern.
Einige dieser Schnipsel wurden in Keymaps umgewandelt, dann in Instrumente, und Instrumente wurden zu Multi-Instrumenten kombiniert. Schritt für Schritt habe ich mir eine Art virtuelles Nightwish erstellt! Naja, nicht wirklich, es waren ja nur einzelne Sounds und keine Performances im eigentlichen Sinne. Ich habe einige im Tempo justierbare Gitarre/Bass Instrumente erstellt und konnte Nightwish Riffs mit nur einer Taste spielen und dabei die Tonhöhen variieren. Aber diese Instrumente wurden nur unter den Orchester-Spuren eingesetzt um ihnen zusätzlichen "Wumms" zu geben, sie sind an KEINER Stelle des Soundtracks solo zu hören. Was laut ist und nach Gitarre oder Bass klingt, kommt von Emppu und Marco, Punkt. Ich habe etwas ganz ähnliches mit Jukkas Schlagzeug gemacht, aber diesmal habe ich es durch verschiedene Resonatoren und Filter geschickt. Oftmals habe ich nur die Tom-Tom Spuren verwendet, habe den Rythmus seines Spiels übernommen und damit die Pitches für die Resonatoren gesteuert. Das Ergebnis klingt wie ein riesiges perkussives Bass-Instrument, das man gehört haben muss, um es zu glauben... Außerdem wurde ein Teil des Gesangs in Chöre oder wahnsinnigen Sprechchor verwandelt. Marcos finsteres "down down, deeper down" in Ghost River gibt dem Wort "gruselig" eine neue Bedeutung nach meiner Behandlung. Das wollt ihr nicht nachts hören, glaubt mir. So ging es jedenfalls meinem Nachbarn, der 20 Meter entfernt gewohnt hat. Gewohnt hat. Er ist umgezogen. Marcos Gesang wird übrigens auf einem dunklen grauen Feld zu hören sein... Ich habe auch kommerzielle Bibliotheken verwendet, aber ich wollte mich immer primär auf meine Imaginaerum Festplatte verlassen.
(Am Rande sei noch erwähnt, dass ich zu jedem Zeitpunkt beeindruckt war, dass jedes einzelne Lied immer noch ganz klar nach Nightwish klingt, dank der starken Persönlichkeit im Spiel der Band. Man kann wahre Leidenschaft nicht weg filtern. Punkt.)
Es ist vermutlich unnötig zu erwähnen, dass die Anzahl der Spuren pro Lied ziemlich schnell zu einem Albtraum wurden. Ich war nie ein Fan von diesem "Lass uns einfach diesen hippen Casio-Scheiß nehmen und drüber singen" Ansatz, und Nightwish sind es noch weniger. Aber heilige Scheiße und eintausend Klo-Häuschen nochmal... "Last Ride Of The Day" alleine hatte am Ende 327 Spuren, von denen ungefähr 100 von der Band stammen und der Rest war nötig um die Handlung der Szenen zu untermalen. In manchen Zeiten hatte ich zwei weitere Computer mit Vienna Ensemble Pro 5 (ein Programm zur Vernetzung von virtuellen Instrumenten, kein Orchester-Plugin) als Slaves mit meinem Computer verbunden. Ja, der Meister hatte zwei Sklaven - hmmm... Ich wünschte ich hätte auch Assistenten gehabt.
Ich weiß, manche von euch werden sich denken "Warum der ganze Stress? Warum muss dieser vorlaute Lümmel alles zerstören, was wir lieben?". Nun, Filmsoundtracks sind eine ganz andere Baustelle. Es geht hier nicht um einen Egotrip oder darum, dass ich die Originalmusik hasse (ich *liebe* sie im Übrigen, ich bin auch ein Fan wie ihr. "Hallo, mein Name ist Petri und ich bin ein Nightwish-Fan"). Es geht darum, die Bilder und die Geschichte zu untermalen und hervorzuheben. Die Essenz aufzugreifen und Gefühle auf den Bildern zu erzeugen. Ein weiser Mann (es war wohl mein Klavierlehrer) hat mal gesagt, dass Filmmusik die Werkzeuge bietet um "unsere Träume zu zerlegen und sie in Trost und Ermutigung umzuwandeln". Es gibt zwei (eigentlich drei) Lieder, die unverändert geblieben sind: Slow, Love, Slow und Scaretale. Das dritte ist I Want My Tears Back, mehr oder weniger.
Eins nach dem anderen haben sich die Lieder vom Imaginaerum Album in einen Soundtrack verwandelt. Es war nicht leicht - und hey, es sollte auch nicht leicht sein; im kreativen Bereich ist Bequemlichkeit für Idioten und Neun-bis-Fünf Leute. Man muss sich auf sein Bauchgefühl verlassen können, es bringt auch nichts, sich aus Prinzip für den schweren Weg zu entscheiden. Manche Dinge sind fast wie von selbst gegangen, andere haben etwas länger gebraucht. Es war eine verdammt gute Fahrt bisher, und es liegen noch einige Kurven vor mir - aber ich kann bereits die Zielgerade dieser Achterbahn sehen. Ich sehe euch schon in der Schlange, in freudiger Erwartung, endlich einsteigen zu dürfen. Ich bin begeistert, einen kleinen Teil zu eurem Erlebnis beigetragen zu haben.
Es gab ein paar Momente, in denen ich mir eine Schrotflinte in meinem Studio gewünscht hätte, aber nur ein paar wenige. Viel öfter habe ich die Windmaschine vermisst. Oder die Monitorboxen auf dem Boden, auf die ich meinen Fuß stellen kann. Oder den Nebel. Eine PA mit mehreren Kilowatt. Ein Publikum von >20000 Menschen... Heh, die Zeit des Luftgitarre spielens in diesem Studio hat in den letzten Monaten absurde Ausmaße angenommen. Das Endergebnis wird magisch sein, und habt keine Angst: Ich kann noch nichts verraten, aber die Original-Lieder und Themen sind sehr präsent. Ich mische und schneide gerade den vierten Akt (von fünf) und ich kann es kaum erwarten, das alles endlich auf der großen Leinwand zu sehen.
Es ist eine Ehre, bei der Verwirklichung dieses Traums mitwirken zu dürfen und ich kann meinen Dank und meinen Stolz gar nicht angemessen ausdrücken. Manchmal sind Worte einfach nicht genug. Ich hoffe, dass der Soundtrack bessere Worte findet als ich.
"My god, it's full of sparks!"
-Petri
Imaginaerum Update
14.03.2012
Liebe Freunde von Nightwish und Imaginaerum,
Wo soll ich anfangen. Viel ist passiert seit meinem letzten Update. Es blieb nichtmal Zeit für ein Update zwischendurch.
Die letzten Monate waren ein Kampf, um die nötigen visuellen Effekte in einer angemessenen Art und Weise in den Film zu bekommen. Während ich dieses Update schreibe, arbeiten die Leute in Montreal hart an den Effekten. Da wir immer noch in dieser Phase sind, müssen der Teaser und der Trailer noch etwas warten.
Wie einige von euch vielleicht auf Twitter gelesen haben, hat der Film den Status "picture lock" erreicht. Das bedeutet, dass der Schnitt des Films feststeht und alle Einstellungen ihre endgültige Länge haben. Erst danach kann das Team die visuellen Effekte finalisieren. Aber das ist natürlich noch nicht der letzte Schritt.
Im letzten Monat sind wir durch den Film gegangen und haben eine Liste für das ADR (additional dialogue recording) angefertigt. Das läuft in etwa so ab: Das Drehbuch hervor holen, den Film angucken, schauen wo Dialog verbessert oder erweitert werden kann, die entsprechenden Zeilen markieren und verschicken, die Schauspieler nehmen die neuen Dialoge auf, anschließend mischen und über die alten Zeilen synchronisieren und ta-daa, wir haben einen Dialog allererster Güte für unseren Film. Klingt banal, aber viele Filme haben ganz stark von diesem Prozess profitiert.
Der Soundtrack auf Petri Alankos Schreibtisch entwickelt sich großartig. Nach der letzten Schnittänderung am Film gab es viele Dinge, wegen derer der arme Kerl sich die Haare vom Kopf gerissen hat. Ich vermute, es ging hauptsächlich um Aspekte der Synchronität. Nichtsdestotrotz, die Band ist sehr beeindruckt von dem was sie bisher gehört hat. Vergesst nicht, dass es nur wenige Original-Lieder vom Imaginaerum Album im Film geben wird, der Rest wird von filmischerer Natur sein. Ich habe Petri gebeten, auch mal ein Update für euch zu schreiben. Es langweilt euch bestimmt schon, immer nur meine Kritzeleien zu lesen.
Letzten Samstag habe ich mit einigen Freunden Nightwishs Konzert in Helsinki besucht. Petri Alanko war auch anwesend und wir haben ein paar gute Ideen bekommen, was ihr, die Nightwish Fans, gerne im Film hören würdet. Wie auch immer, Nightwish war super wie immer und es hat mir wirklich gut getan, im Backstage Bereich einige alte Freunde zu treffen. Emotionale Zeiten.
Wie immer hebe ich mir das Beste bis zum Schluss auf. Der Teaser Trailer zum Film liegt jetzt gerade auf meinem Schreibtisch. Das bedeutet, dass der Schnitt für die Rohfassung sehr bald beginnen kann. Das wird etwas dauern, da die visuellen Effekte für den Teaser noch in Arbeit sind. Dann muss noch der Ton gemischt und das Bild lichtbestimmt werden, daher können wir den Veröffentlichungstermin noch nicht nennen, aber er wird früher oder später auf euren Bildschirmen sein. Hoffentlich eher früher als später, meine Freunde.
Bis dahin wünsche ich euch einen magischen Frühling und genießt die Wartezeit auf die letzte Schneeflocke des Winters (zwinker).
Stobe Harju - Der Regisseur, Imaginaerum (Helsinki, Finnland, 12. März 2012)
Wo soll ich anfangen. Viel ist passiert seit meinem letzten Update. Es blieb nichtmal Zeit für ein Update zwischendurch.
Die letzten Monate waren ein Kampf, um die nötigen visuellen Effekte in einer angemessenen Art und Weise in den Film zu bekommen. Während ich dieses Update schreibe, arbeiten die Leute in Montreal hart an den Effekten. Da wir immer noch in dieser Phase sind, müssen der Teaser und der Trailer noch etwas warten.
Wie einige von euch vielleicht auf Twitter gelesen haben, hat der Film den Status "picture lock" erreicht. Das bedeutet, dass der Schnitt des Films feststeht und alle Einstellungen ihre endgültige Länge haben. Erst danach kann das Team die visuellen Effekte finalisieren. Aber das ist natürlich noch nicht der letzte Schritt.
Im letzten Monat sind wir durch den Film gegangen und haben eine Liste für das ADR (additional dialogue recording) angefertigt. Das läuft in etwa so ab: Das Drehbuch hervor holen, den Film angucken, schauen wo Dialog verbessert oder erweitert werden kann, die entsprechenden Zeilen markieren und verschicken, die Schauspieler nehmen die neuen Dialoge auf, anschließend mischen und über die alten Zeilen synchronisieren und ta-daa, wir haben einen Dialog allererster Güte für unseren Film. Klingt banal, aber viele Filme haben ganz stark von diesem Prozess profitiert.
Der Soundtrack auf Petri Alankos Schreibtisch entwickelt sich großartig. Nach der letzten Schnittänderung am Film gab es viele Dinge, wegen derer der arme Kerl sich die Haare vom Kopf gerissen hat. Ich vermute, es ging hauptsächlich um Aspekte der Synchronität. Nichtsdestotrotz, die Band ist sehr beeindruckt von dem was sie bisher gehört hat. Vergesst nicht, dass es nur wenige Original-Lieder vom Imaginaerum Album im Film geben wird, der Rest wird von filmischerer Natur sein. Ich habe Petri gebeten, auch mal ein Update für euch zu schreiben. Es langweilt euch bestimmt schon, immer nur meine Kritzeleien zu lesen.
Letzten Samstag habe ich mit einigen Freunden Nightwishs Konzert in Helsinki besucht. Petri Alanko war auch anwesend und wir haben ein paar gute Ideen bekommen, was ihr, die Nightwish Fans, gerne im Film hören würdet. Wie auch immer, Nightwish war super wie immer und es hat mir wirklich gut getan, im Backstage Bereich einige alte Freunde zu treffen. Emotionale Zeiten.
Wie immer hebe ich mir das Beste bis zum Schluss auf. Der Teaser Trailer zum Film liegt jetzt gerade auf meinem Schreibtisch. Das bedeutet, dass der Schnitt für die Rohfassung sehr bald beginnen kann. Das wird etwas dauern, da die visuellen Effekte für den Teaser noch in Arbeit sind. Dann muss noch der Ton gemischt und das Bild lichtbestimmt werden, daher können wir den Veröffentlichungstermin noch nicht nennen, aber er wird früher oder später auf euren Bildschirmen sein. Hoffentlich eher früher als später, meine Freunde.
Bis dahin wünsche ich euch einen magischen Frühling und genießt die Wartezeit auf die letzte Schneeflocke des Winters (zwinker).
Stobe Harju - Der Regisseur, Imaginaerum (Helsinki, Finnland, 12. März 2012)
Imaginaerum Update
22.12.2011
Liebe Freunde von Nightwish und des Imaginaerum Films,
dieses ist wohl das schwerste Imaginaerum Update für mich, da meine unmittelbare Arbeit am Film weniger wird. Daher fühle ich mich leerer als je zuvor.
Wie die meisten von euch wissen, haben wir den Director's Cut des Films fertig gestellt. Alle an den Vorführungen beteiligten Personen waren sehr zufrieden und haben wertvolles Feedback zum Director's Cut gegeben. Ich kann jetzt sagen, dass wir sehr, sehr, sehr glücklich sind mit dem Schnitt. Es gibt so viele Menschen, die unseren Dank verdienen - Regisseure, Co-Autoren, Schauspieler und Produzenten. Es ist noch weitere Arbeit am Schnitt notwendig, damit die visuellen Effekte nicht unser Budget überschreiten. Dieser Feinschliff ist letztendlich notwendig für den Erfolg des Films.
Am Ende geht es beim Filme machen darum, sich von Dingen zu trennen. Abgesehen vom Schnitt gilt das auch für meinen guten Freund Mathieu Bélanger, den Cutter des Films. Nachdem er und seine Familie ein paar Monate lang bei mir in Finnland waren, mussten wir nun Lebewohl sagen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel Herz und Seele er in diesen Film investiert hat. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege bei einem anderen Projekt wieder kreuzen werden.
Jetzt ist der Film in den guten Händen eines weiteren Freundes, Joshua Sherrett, und seines Teams bei Vision Global in Montreal. Ihre visuellen Effekte und Konzeptzeichnungen haben uns schon einige Male schlichtweg umgehauen. Jetzt haben sie endlich die Gelegenheit uns die wahre Bedeutung des Worts "Magie" zu zeigen. Glaubt mir wenn ich sage, dass wir bisher ziemlich aufregendes Zeug gesehen haben.
Gleichzeitig geht auch die Arbeit Petri Alankos voran, der mit Tuomas zusammen den Soundtrack des Films produziert. Es ist ein Wunder, wie die Jungs etwas völlig Neues erschaffen, das gleichzeitig solche Gemeinsamkeiten mit den Liedern des Imaginaerum Albums hat. Vielleicht liegt es an den 350 Spuren pro Lied, die ihnen diese Freiheiten ermöglichen. Diese verrückten Hunde.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir euch endlich etwas neues und besonderes zeigen können. Wir hoffen es geht schnell, denn wir können es auch nicht erwarten.
Aber erstmal möchten die großartigen Leute, die an Imaginaerum arbeiten, Danke sagen und euch allen eine magische Weihnachtszeit und ein großartiges neues Jahr wünschen! Mögen eure Träume in Erfüllung gehen.
Stobe Harju - der Regisseur, Imaginaerum (Helsinki, Finnland, am 18. Dezember 2011)
dieses ist wohl das schwerste Imaginaerum Update für mich, da meine unmittelbare Arbeit am Film weniger wird. Daher fühle ich mich leerer als je zuvor.
Wie die meisten von euch wissen, haben wir den Director's Cut des Films fertig gestellt. Alle an den Vorführungen beteiligten Personen waren sehr zufrieden und haben wertvolles Feedback zum Director's Cut gegeben. Ich kann jetzt sagen, dass wir sehr, sehr, sehr glücklich sind mit dem Schnitt. Es gibt so viele Menschen, die unseren Dank verdienen - Regisseure, Co-Autoren, Schauspieler und Produzenten. Es ist noch weitere Arbeit am Schnitt notwendig, damit die visuellen Effekte nicht unser Budget überschreiten. Dieser Feinschliff ist letztendlich notwendig für den Erfolg des Films.
Am Ende geht es beim Filme machen darum, sich von Dingen zu trennen. Abgesehen vom Schnitt gilt das auch für meinen guten Freund Mathieu Bélanger, den Cutter des Films. Nachdem er und seine Familie ein paar Monate lang bei mir in Finnland waren, mussten wir nun Lebewohl sagen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel Herz und Seele er in diesen Film investiert hat. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege bei einem anderen Projekt wieder kreuzen werden.
Jetzt ist der Film in den guten Händen eines weiteren Freundes, Joshua Sherrett, und seines Teams bei Vision Global in Montreal. Ihre visuellen Effekte und Konzeptzeichnungen haben uns schon einige Male schlichtweg umgehauen. Jetzt haben sie endlich die Gelegenheit uns die wahre Bedeutung des Worts "Magie" zu zeigen. Glaubt mir wenn ich sage, dass wir bisher ziemlich aufregendes Zeug gesehen haben.
Gleichzeitig geht auch die Arbeit Petri Alankos voran, der mit Tuomas zusammen den Soundtrack des Films produziert. Es ist ein Wunder, wie die Jungs etwas völlig Neues erschaffen, das gleichzeitig solche Gemeinsamkeiten mit den Liedern des Imaginaerum Albums hat. Vielleicht liegt es an den 350 Spuren pro Lied, die ihnen diese Freiheiten ermöglichen. Diese verrückten Hunde.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir euch endlich etwas neues und besonderes zeigen können. Wir hoffen es geht schnell, denn wir können es auch nicht erwarten.
Aber erstmal möchten die großartigen Leute, die an Imaginaerum arbeiten, Danke sagen und euch allen eine magische Weihnachtszeit und ein großartiges neues Jahr wünschen! Mögen eure Träume in Erfüllung gehen.
Stobe Harju - der Regisseur, Imaginaerum (Helsinki, Finnland, am 18. Dezember 2011)
Imaginaerum Update
11.10.2011
Liebe Freunde von Nightwish und Imaginaerum,
vier Jahre sind nun vergangen seit die Idee für den Film das erste mal laut ausgesprochen wurde und Nightwish, Tuomas und ich nicht mehr als verrückte Träumer waren.
Wie viele von euch wissen sind die Dreharbeiten nun abgeschlossen, nach nur 18 Tagen. Ich verspreche euch aber, die Bilder sprechen eine andere Sprache. Die Szenen, die wir in der kurzen Zeit gedreht haben sind unbezahlbar und man kann absolut nicht sehen, dass wir unter Zeitdruck standen.
Ich habe viel gelernt seit Drehbeginn. Ihr müsst verstehen, dass die meisten Spielfilme, selbst die mit wirklich guten Konzepten, niemals gedreht werden. Das Team, die Produktion, ich und am allermeisten die Band, haben gekämpft und geblutet um die Dreharbeiten auf den Weg zu bekommen. Und trotzdem liegen noch viele Kämpfe vor uns, im Schneideraum, visuelle Effekte, Tonmischung, Filmmusik und der Vertrieb. Im Filmgeschäft ist einfach nichts vorhersehbar. Aber mit so einem Team, unseren Produzenten und Postproduction Spezialisten, ist ein Versagen beinahe unmöglich.
Jetzt, da die Schnittphase begonnen hat und es nicht viel mehr zu berichten gibt, außer dass es sehr gut läuft, die Szenen toll aussehen und ich Heimweh habe, können wir euch ein paar Schmankerl präsentieren. Hier sind EINIGE Namen unserer großartigen Darsteller, die alle an das Drehbuch geglaubt haben und eine so fantastische Performance gezeigt haben, wie ich sie nie vorher gesehen habe.
Francis X. McCarthy, Quinn Lord, Marianne Farley, Joanna Noyes, Ilkka Villi, Keyanna Fielding, Ron Lea, Victoria Jung, Hélène Robitaille, Stefan Demers, Anette Olzon, Marco Hietala, Tuomas Holopainen, Emppu Vuorinen and Jukka Nevalainen.
Ein Kampf ist triumphal gewonnen, dank des großartigsten Teams, das man sich nur wünschen kann. Man möchte meinen, dass wir Glück hatten, aber Glück kommt niemals ohne harte Arbeit, Herzblut und Glauben. Ich kann der fantastischen Montreal Crew nicht genug danken, und euch, Nightwishs Fans, dafür dass ihr an dieses Projekt glaubt. Macht weiter so. Es liegen noch Meilen vor uns. Die Reise zum Imaginaerum geht weiter. Für den Moment möchte ich mich bei euch für eure Unterstützung bedanken.
Stobe Harju - Der Regisseur, Imaginaerum (Montreal, Kanada, 9. Oktober 2011)
PS: Max, ich fühle mich leer, jetzt wo du mich nicht mehr zum Studio fährst. Wo sind unsere morgendlichen Gespräche und die starken Billigzigaretten?
vier Jahre sind nun vergangen seit die Idee für den Film das erste mal laut ausgesprochen wurde und Nightwish, Tuomas und ich nicht mehr als verrückte Träumer waren.
Wie viele von euch wissen sind die Dreharbeiten nun abgeschlossen, nach nur 18 Tagen. Ich verspreche euch aber, die Bilder sprechen eine andere Sprache. Die Szenen, die wir in der kurzen Zeit gedreht haben sind unbezahlbar und man kann absolut nicht sehen, dass wir unter Zeitdruck standen.
Ich habe viel gelernt seit Drehbeginn. Ihr müsst verstehen, dass die meisten Spielfilme, selbst die mit wirklich guten Konzepten, niemals gedreht werden. Das Team, die Produktion, ich und am allermeisten die Band, haben gekämpft und geblutet um die Dreharbeiten auf den Weg zu bekommen. Und trotzdem liegen noch viele Kämpfe vor uns, im Schneideraum, visuelle Effekte, Tonmischung, Filmmusik und der Vertrieb. Im Filmgeschäft ist einfach nichts vorhersehbar. Aber mit so einem Team, unseren Produzenten und Postproduction Spezialisten, ist ein Versagen beinahe unmöglich.
Jetzt, da die Schnittphase begonnen hat und es nicht viel mehr zu berichten gibt, außer dass es sehr gut läuft, die Szenen toll aussehen und ich Heimweh habe, können wir euch ein paar Schmankerl präsentieren. Hier sind EINIGE Namen unserer großartigen Darsteller, die alle an das Drehbuch geglaubt haben und eine so fantastische Performance gezeigt haben, wie ich sie nie vorher gesehen habe.
Francis X. McCarthy, Quinn Lord, Marianne Farley, Joanna Noyes, Ilkka Villi, Keyanna Fielding, Ron Lea, Victoria Jung, Hélène Robitaille, Stefan Demers, Anette Olzon, Marco Hietala, Tuomas Holopainen, Emppu Vuorinen and Jukka Nevalainen.
Ein Kampf ist triumphal gewonnen, dank des großartigsten Teams, das man sich nur wünschen kann. Man möchte meinen, dass wir Glück hatten, aber Glück kommt niemals ohne harte Arbeit, Herzblut und Glauben. Ich kann der fantastischen Montreal Crew nicht genug danken, und euch, Nightwishs Fans, dafür dass ihr an dieses Projekt glaubt. Macht weiter so. Es liegen noch Meilen vor uns. Die Reise zum Imaginaerum geht weiter. Für den Moment möchte ich mich bei euch für eure Unterstützung bedanken.
Stobe Harju - Der Regisseur, Imaginaerum (Montreal, Kanada, 9. Oktober 2011)
PS: Max, ich fühle mich leer, jetzt wo du mich nicht mehr zum Studio fährst. Wo sind unsere morgendlichen Gespräche und die starken Billigzigaretten?
Imaginaerum Update
27.09.2011
Liebe Freunde von Nightwish und Imaginaerum,
zwei Wochen sind nun seit Drehbeginn vergangen und bisher war es ein großer Erfolg. Als wir der Band ein paar Szenen im Rohschnitt gezeigt haben, konnten ihre Gesichtsausdrücke nicht lügen. Sie waren glücklich mit dem, was sie sahen.
Viele von euch sehnen sich bestimmt nach mehr Informationen und Setfotos. Wir können aber nicht zu viel verraten, weil wir der festen Überzeugung sind, dass zu viele Informationen vorab den Film verderben würden. Wenn ihr das letzte Update gelesen habt, wisst ihr aber schon ein paar Namen der Charaktere im Film, von denen euch zumindest Tom und Ann bekannt vorkommen sollten.
Als ich begonnen habe, das Imaginaerum Drehbuch zu schreiben, habe ich ein Thema über alles andere gestellt: Es ist ein Nightwish Film, egal wie fernab der Band die Geschichte auch werden würde. Ich wollte nicht nur den Bandnamen verwenden, sondern auch Charaktere in Anlehnung an die Bandmitglieder benennen. In Imaginaerum besteht die Band aus Ann, Tom, Marcus, Emil und Jack. Ich weiß, die Namen sind nicht so clever verschmolzen. Aber ich wollte ja, dass das Publikum die Anwesenheit von Nightwish spürt und der Bezug sollte klar sein. Ich hatte lange Diskussionen darüber, dass Namen, die Anette, Tuomas, Marco, Emppu und Jukka ähnelten, die Brücke zwischen der echten Nightwish Band und Nightwish in der Fantasiewelt schlagen würden. Ursprünglich war die Band nicht meiner Meinung. Es wurde meine Entscheidung und meine Verantwortung, und ich bin stolz darauf. Wenn also jemand denken sollte, dass das so ein Ego-Ding der Bandmitglieder war, dann denkt nochmal genau nach. Es ist meine Entscheidung, und so soll es auch bleiben.
Diese ersten zwei Wochen waren ein Riesenspaß. So viele großartige Leute haben zusammen mit uns geblutet und ihre Kreativität in unser Projekt eingebracht. Wir haben einen fantastischen Art Director mit einem tollen Team. Unser Kameramann ist wahnsinnig motiviert und gibt alles für seine Visualität. Die Maske und Requisite haben in der kurzen Zeit wahre Wunder vollbracht. Und die Darsteller... wow! Die gesamte Crew besteht aus Profis, von denen ich zu Beginn des Projekts nur träumen konnte. Und dazu kommen noch unsere Produzenten, die wirklich Verständnis für das Drama, die Kunst und die Handlung haben, und dabei trotzdem nie unser Budget aus den Augen verlieren. Ich bin der glücklichste Regisseur der Welt. Was kann ich noch sagen.
War mir am meisten auffällt ist die Tatsache, dass dieses Projekt nicht nur als "Reise in die Vorstellung" betitelt ist, sondern diese Umschreibung perfekt auf jeden Aspekt und jede beteiligte Person zutrifft.
Euer
Stobe Harju, der Regisseur - Imaginaerum
PS: "Wandering after far off music through a desert of ashes. If the tune had a color, it would be a mixture of pink and red. Constantly afraid of it fading away, terrified of the silence that may come."
zwei Wochen sind nun seit Drehbeginn vergangen und bisher war es ein großer Erfolg. Als wir der Band ein paar Szenen im Rohschnitt gezeigt haben, konnten ihre Gesichtsausdrücke nicht lügen. Sie waren glücklich mit dem, was sie sahen.
Viele von euch sehnen sich bestimmt nach mehr Informationen und Setfotos. Wir können aber nicht zu viel verraten, weil wir der festen Überzeugung sind, dass zu viele Informationen vorab den Film verderben würden. Wenn ihr das letzte Update gelesen habt, wisst ihr aber schon ein paar Namen der Charaktere im Film, von denen euch zumindest Tom und Ann bekannt vorkommen sollten.
Als ich begonnen habe, das Imaginaerum Drehbuch zu schreiben, habe ich ein Thema über alles andere gestellt: Es ist ein Nightwish Film, egal wie fernab der Band die Geschichte auch werden würde. Ich wollte nicht nur den Bandnamen verwenden, sondern auch Charaktere in Anlehnung an die Bandmitglieder benennen. In Imaginaerum besteht die Band aus Ann, Tom, Marcus, Emil und Jack. Ich weiß, die Namen sind nicht so clever verschmolzen. Aber ich wollte ja, dass das Publikum die Anwesenheit von Nightwish spürt und der Bezug sollte klar sein. Ich hatte lange Diskussionen darüber, dass Namen, die Anette, Tuomas, Marco, Emppu und Jukka ähnelten, die Brücke zwischen der echten Nightwish Band und Nightwish in der Fantasiewelt schlagen würden. Ursprünglich war die Band nicht meiner Meinung. Es wurde meine Entscheidung und meine Verantwortung, und ich bin stolz darauf. Wenn also jemand denken sollte, dass das so ein Ego-Ding der Bandmitglieder war, dann denkt nochmal genau nach. Es ist meine Entscheidung, und so soll es auch bleiben.
Diese ersten zwei Wochen waren ein Riesenspaß. So viele großartige Leute haben zusammen mit uns geblutet und ihre Kreativität in unser Projekt eingebracht. Wir haben einen fantastischen Art Director mit einem tollen Team. Unser Kameramann ist wahnsinnig motiviert und gibt alles für seine Visualität. Die Maske und Requisite haben in der kurzen Zeit wahre Wunder vollbracht. Und die Darsteller... wow! Die gesamte Crew besteht aus Profis, von denen ich zu Beginn des Projekts nur träumen konnte. Und dazu kommen noch unsere Produzenten, die wirklich Verständnis für das Drama, die Kunst und die Handlung haben, und dabei trotzdem nie unser Budget aus den Augen verlieren. Ich bin der glücklichste Regisseur der Welt. Was kann ich noch sagen.
War mir am meisten auffällt ist die Tatsache, dass dieses Projekt nicht nur als "Reise in die Vorstellung" betitelt ist, sondern diese Umschreibung perfekt auf jeden Aspekt und jede beteiligte Person zutrifft.
Euer
Stobe Harju, der Regisseur - Imaginaerum
PS: "Wandering after far off music through a desert of ashes. If the tune had a color, it would be a mixture of pink and red. Constantly afraid of it fading away, terrified of the silence that may come."
Imaginaerum Update
» Fotos
23.09.2011
Einen wunderschönen Abend aus Montreal, Kanada!
Als Band hatten wir ein paar extrem lange und anstrengende Tage hier. Frühes Aufstehen und lange Tage haben unseren Alltag hier bestimmt. Ich kann freudig verkünden, dass alle Aufnahmen mit der Band im Kasten sind.
Aber es war auch eine lustige und lehrreiche Zeit und eine der interessantesten Erfahrungen überhaupt. Also für mich zumindest, aber ich denke, dass es den anderen genau so geht.
Wir werden noch ein paar Tage hier bleiben und Fotos für das Album und für die Presse machen. Danach wartet der lange Flug nach Hause auf uns.
Vielen Dank!
Marco
Als Band hatten wir ein paar extrem lange und anstrengende Tage hier. Frühes Aufstehen und lange Tage haben unseren Alltag hier bestimmt. Ich kann freudig verkünden, dass alle Aufnahmen mit der Band im Kasten sind.
Aber es war auch eine lustige und lehrreiche Zeit und eine der interessantesten Erfahrungen überhaupt. Also für mich zumindest, aber ich denke, dass es den anderen genau so geht.
Wir werden noch ein paar Tage hier bleiben und Fotos für das Album und für die Presse machen. Danach wartet der lange Flug nach Hause auf uns.
Vielen Dank!
Marco
» Fotos
Imaginaerum Update
16.09.2011
Gestern hatte ich das erste mal die Chance, das Studio zu betreten und die Aufbauten, Requisiten und Kostüme zu bewundern und natürlich die Darsteller zu treffen. Die Hingabe aller Beteiligten und die umwerfenden Bühnen, die eine Atmosphäre aus einer anderen Welt vermitteln, haben mich völlig umgehauen. Ich hatte die ersten Anproben meiner Kostüme und Tests in der Maske. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, mich als grauen, faltigen, 50-jährigen Mann zu sehen. Ha!
Nach vier Jahren der Planung ist Imaginaerum nun endlich auf eine wunderschöne Art zum Leben erwacht. Ich fühle mich unglaublich ehrfürchtig und dankbar für die Chance, das zu verwirklichen, was noch vor ein paar Jahren eine wahnsinnige (aber aufrichtige) Idee war.
- Tuomas
Nach vier Jahren der Planung ist Imaginaerum nun endlich auf eine wunderschöne Art zum Leben erwacht. Ich fühle mich unglaublich ehrfürchtig und dankbar für die Chance, das zu verwirklichen, was noch vor ein paar Jahren eine wahnsinnige (aber aufrichtige) Idee war.
- Tuomas
Imaginaerum Update
07.09.2011
IMAGINAERUM – A word from the director
It was four years ago. We had just shot Nightwish’s music video, ‘The Islander’, in Rovaniemi, Finland. As we sat down afterwards with Tuomas Holopainen, we pondered over the idea of having a music video for each of the songs on their next album. Back then it was the distant dream of two ambitious people.
One year later Tuomas called me and said: “This is it: would you be willing to come over and talk about our next project together?” The next few months were full of excitement, writing treatments for twelve clips, thinking how hard it would be to make all this happen.
At one stage I lost track of time as I was writing a story about a young boy, growing old in his own dream. It was in fact a fictional story about Nightwish, but above all about Tuomas himself, a forever-young genius, who loved life but also every single person around him. As we got inside each other’s minds, we knew that music videos weren’t enough for what we wanted to say to the world. We wanted something more.
Our love for life, our families, our memories, music, waking up to new wonders each day and love for the best tool available to us human beings, our imagination, became the cornerstones of the story. It had to be about the mixture of our lives and our worst fears of growing old. As we wanted to emphasize all these things, we found there was only one way to convey the story.
Imaginaerum tells the story of an elderly composer, Tom, who suffers from severe dementia. As he has had the disease for years and has regressed into childhood, he remembers practically nothing from his adult life. His music, friends, all his past including the memory of his daughter are a blur in his fragile mind. All he has left is the imagination of a ten year old boy. As he drifts away into coma, it seems impossible to get back what he has lost. Or is it?
The film is a journey between two different dimensions. Tom travels through his imaginary world seeking answers and finding memories, while his daughter, Gem, tries to recover the bond she had once shared with her father in the real world. As they have become more and more distant from each other over the years, and as there’s even greater obstacles separating them now – Tom’s coma and his imminent death – Gem’s project feels doomed to failure. However, through Tom’s darkest secrets, Gem discovers the path she must follow in order to find her father again.
There are some questions we must ask ourselves before entering the world of Imaginaerum. What is most important in life? Can the power of memories protect us during our last moments? Will our imagination help us find the spark of life in the deepest darkness? Can we still find love after bitter forgiveness?
Imaginaerum is an emotional fantasy-adventure powered by the music of Nightwish. The story reminds us of our childhood where the smallest but most precious thing meant everything and losing it would have left an everlasting scar. Now it’s time to reopen the wound and see what became of it, but above all, where it came from.
Stobe Harju, Director
It was four years ago. We had just shot Nightwish’s music video, ‘The Islander’, in Rovaniemi, Finland. As we sat down afterwards with Tuomas Holopainen, we pondered over the idea of having a music video for each of the songs on their next album. Back then it was the distant dream of two ambitious people.
One year later Tuomas called me and said: “This is it: would you be willing to come over and talk about our next project together?” The next few months were full of excitement, writing treatments for twelve clips, thinking how hard it would be to make all this happen.
At one stage I lost track of time as I was writing a story about a young boy, growing old in his own dream. It was in fact a fictional story about Nightwish, but above all about Tuomas himself, a forever-young genius, who loved life but also every single person around him. As we got inside each other’s minds, we knew that music videos weren’t enough for what we wanted to say to the world. We wanted something more.
Our love for life, our families, our memories, music, waking up to new wonders each day and love for the best tool available to us human beings, our imagination, became the cornerstones of the story. It had to be about the mixture of our lives and our worst fears of growing old. As we wanted to emphasize all these things, we found there was only one way to convey the story.
Imaginaerum tells the story of an elderly composer, Tom, who suffers from severe dementia. As he has had the disease for years and has regressed into childhood, he remembers practically nothing from his adult life. His music, friends, all his past including the memory of his daughter are a blur in his fragile mind. All he has left is the imagination of a ten year old boy. As he drifts away into coma, it seems impossible to get back what he has lost. Or is it?
The film is a journey between two different dimensions. Tom travels through his imaginary world seeking answers and finding memories, while his daughter, Gem, tries to recover the bond she had once shared with her father in the real world. As they have become more and more distant from each other over the years, and as there’s even greater obstacles separating them now – Tom’s coma and his imminent death – Gem’s project feels doomed to failure. However, through Tom’s darkest secrets, Gem discovers the path she must follow in order to find her father again.
There are some questions we must ask ourselves before entering the world of Imaginaerum. What is most important in life? Can the power of memories protect us during our last moments? Will our imagination help us find the spark of life in the deepest darkness? Can we still find love after bitter forgiveness?
Imaginaerum is an emotional fantasy-adventure powered by the music of Nightwish. The story reminds us of our childhood where the smallest but most precious thing meant everything and losing it would have left an everlasting scar. Now it’s time to reopen the wound and see what became of it, but above all, where it came from.
Stobe Harju, Director
Imaginarium Update
07.08.2011
Liebe Freunde von Imaginarium,
insgeheim haben wir immer auf den Moment gehofft, in dem wir es laut sagen können: Der Traum wird Wirklichkeit! Es war ein harter Kampf über alle Maßen, wie bei allen Projekten dieser Größenordnung, aber letztlich hat die Kreativität über das Bose namens Geld gesiegt.
Imaginarium wird im September an einem Ort gedreht, den wir noch geheim halten müssen. Aber es ist ziemlich weit von unserem heimatlichen Finnland und Schweden entfernt.
Das Casting der Charaktere ist beendet. Wir haben die Darsteller nicht nur wegen ihres Talents gewählt, sondern auch wegen ihrer persönlichen Begeisterung für das Projekt. Die Schauspieler und ihre Vertreter waren nach der Lektüre des Drehbuchs wahnsinnig enthusiastisch und gespannt auf das Vorsprechen. Wir glauben, dass ihr sehr überrascht sein werdet, wenn ihr das Resultat und die Geschichte dahinter seht. Diese lange Reise hat vor über drei Jahren begonnen und weder Nightwish, noch Stobe, hatten eine klare Vorstellung davon, wohin der Weg führen würde. Das Drehbuch ist fantastisch. Es handelt vom Leben und dem kleinen Funken Licht, den man in den dunkelsten und hoffnungslosesten Zeiten sieht. Der Funke, den wir während der Planungsphase des Films immer und immer wieder finden mussten.
Die Produktionsfirma ist eine Gruppe von Profis mit nur einem Ziel: Die Vision von Imaginarium, die Tuomas und Stobe einst hatten, Realität werden zu lassen. Alle Puzzleteile liegen jetzt auf dem Tisch. Der Set- und Requisitenbau, das Kostümdesign, Zeitplanung, Spezialeffekte, Dialog- und Bandproben, etc. haben begonnen.
Es ist leicht, beim Schreiben dieser Zeilen ein paar Tränen zu vergießen, da wir schon jetzt wissen, dass diese Geschichte auch ein Ende haben wird.
"She spins around elegantly, softly. The chords are now found and something that was broken never needed to be fixed."
insgeheim haben wir immer auf den Moment gehofft, in dem wir es laut sagen können: Der Traum wird Wirklichkeit! Es war ein harter Kampf über alle Maßen, wie bei allen Projekten dieser Größenordnung, aber letztlich hat die Kreativität über das Bose namens Geld gesiegt.
Imaginarium wird im September an einem Ort gedreht, den wir noch geheim halten müssen. Aber es ist ziemlich weit von unserem heimatlichen Finnland und Schweden entfernt.
Das Casting der Charaktere ist beendet. Wir haben die Darsteller nicht nur wegen ihres Talents gewählt, sondern auch wegen ihrer persönlichen Begeisterung für das Projekt. Die Schauspieler und ihre Vertreter waren nach der Lektüre des Drehbuchs wahnsinnig enthusiastisch und gespannt auf das Vorsprechen. Wir glauben, dass ihr sehr überrascht sein werdet, wenn ihr das Resultat und die Geschichte dahinter seht. Diese lange Reise hat vor über drei Jahren begonnen und weder Nightwish, noch Stobe, hatten eine klare Vorstellung davon, wohin der Weg führen würde. Das Drehbuch ist fantastisch. Es handelt vom Leben und dem kleinen Funken Licht, den man in den dunkelsten und hoffnungslosesten Zeiten sieht. Der Funke, den wir während der Planungsphase des Films immer und immer wieder finden mussten.
Die Produktionsfirma ist eine Gruppe von Profis mit nur einem Ziel: Die Vision von Imaginarium, die Tuomas und Stobe einst hatten, Realität werden zu lassen. Alle Puzzleteile liegen jetzt auf dem Tisch. Der Set- und Requisitenbau, das Kostümdesign, Zeitplanung, Spezialeffekte, Dialog- und Bandproben, etc. haben begonnen.
Es ist leicht, beim Schreiben dieser Zeilen ein paar Tränen zu vergießen, da wir schon jetzt wissen, dass diese Geschichte auch ein Ende haben wird.
"She spins around elegantly, softly. The chords are now found and something that was broken never needed to be fixed."
Imaginarium Update
26.05.2011
Während der letzten sechs Wochen ist die Arbeit an Imaginarium in großen Schritten vorangekommen. Wir sind so eingespannt mit dem Projekt, dass wir fast keine Zeit für irgendetwas anderes hatten.
Während die Band den finalen Mix des Albums überwacht, ist die Suche nach Drehorten für den Imaginarium Film in vollem Gange. Wie der Name des Films und die bisher bekannten Details nahe legen, sind die echten Drehorte besondere Orte, die dünn gesäht sind.
Das Produktions-Team wurde außerdem durch Experten auf dem Gebiet der Postproduction verstärkt. Das ist sehr wichtig, denn wir erwarten eine extrem komplexe und technisch anspruchsvolle Dreh- und Postproduktionsphase. Einer der Charaktere im Film benötigt außerdem besondere Aufmerksamkeit der Animations-Abteilung. Ohne euch weiter auf die Folter spannen zu wollen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur verraten, dass dieser Charakter vielen als Nightwish Fan in Erinnerung sein wird.
Aufgrund der technischen Herausforderungen und weil wir weitere Planung benötigen, wurde der Dreh verschoben. Der Film wird dennoch pünktlich vollendet werden, da wir die Postproduction bereits vor dem Dreh begonnen haben.
Natürlich gibt es große Erwartungen an den Soundtrack des Films. Tuomas arbeitet momentan an Variationen mit Petri Alanko, der für seine preisgekrönte Musik des Alan Wake Videospiels bekannt ist. Der Soundtrack wird auf den Liedern und Hauptthemen des Albums basieren, auf eine Art, die - wie viele Aspekte des Imaginarium Films - ein absolutes Novum in der Geschichte des Films ist.
Imaginarium wurde kürzlich beim Cannes Filmfestival vorgestellt, wo Solar Films seine neuen Projekte präsentiert hat. Zur gleichen Zeit ist das Drehbuch durch die größte und am meisten erwartete Überarbeitung bisher gegangen. Es zeigt sich jetzt ganz deutlich, dass Imaginarium absolut kein Kinderfilm wird, sondern eine Fantasy-Welt voller düsterer Vorahnungen und Überraschungen.
Zusammenfassend, wie der Regisseur immer wieder über diese Produktion sagt, "gut geplant ist halb erledigt". Der berühmte Wegweiser an der Kreuzung in Richtung Imaginarium ist bereits zu erkennen. Darauf steht "Imaginarium, X Meilen" und darunter, in kleiner, roter Handschrift: "Bald beginnen die Dreharbeiten."
Während die Band den finalen Mix des Albums überwacht, ist die Suche nach Drehorten für den Imaginarium Film in vollem Gange. Wie der Name des Films und die bisher bekannten Details nahe legen, sind die echten Drehorte besondere Orte, die dünn gesäht sind.
Das Produktions-Team wurde außerdem durch Experten auf dem Gebiet der Postproduction verstärkt. Das ist sehr wichtig, denn wir erwarten eine extrem komplexe und technisch anspruchsvolle Dreh- und Postproduktionsphase. Einer der Charaktere im Film benötigt außerdem besondere Aufmerksamkeit der Animations-Abteilung. Ohne euch weiter auf die Folter spannen zu wollen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur verraten, dass dieser Charakter vielen als Nightwish Fan in Erinnerung sein wird.
Aufgrund der technischen Herausforderungen und weil wir weitere Planung benötigen, wurde der Dreh verschoben. Der Film wird dennoch pünktlich vollendet werden, da wir die Postproduction bereits vor dem Dreh begonnen haben.
Natürlich gibt es große Erwartungen an den Soundtrack des Films. Tuomas arbeitet momentan an Variationen mit Petri Alanko, der für seine preisgekrönte Musik des Alan Wake Videospiels bekannt ist. Der Soundtrack wird auf den Liedern und Hauptthemen des Albums basieren, auf eine Art, die - wie viele Aspekte des Imaginarium Films - ein absolutes Novum in der Geschichte des Films ist.
Imaginarium wurde kürzlich beim Cannes Filmfestival vorgestellt, wo Solar Films seine neuen Projekte präsentiert hat. Zur gleichen Zeit ist das Drehbuch durch die größte und am meisten erwartete Überarbeitung bisher gegangen. Es zeigt sich jetzt ganz deutlich, dass Imaginarium absolut kein Kinderfilm wird, sondern eine Fantasy-Welt voller düsterer Vorahnungen und Überraschungen.
Zusammenfassend, wie der Regisseur immer wieder über diese Produktion sagt, "gut geplant ist halb erledigt". Der berühmte Wegweiser an der Kreuzung in Richtung Imaginarium ist bereits zu erkennen. Darauf steht "Imaginarium, X Meilen" und darunter, in kleiner, roter Handschrift: "Bald beginnen die Dreharbeiten."



